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Archiv für Oktober 2014

Comicmesse Berlin die IIIte

Es ist mal wieder soweit: wir stellen auf der Berliner Comicmesse aus!

Flyer_WEB_klein Am Sonntag, den 16.11.2014 10:00-16:00 Ellington Hotel Nürnberger Str. 50-55 10789 Berlin (nahe Wittenbergplatz)

Leider wird Band 3 bis dahin nicht ganz fertig, aber wir werden Vorschau-Flyer mitnehmen und verteilen, und natürlich die ersten 2 Bände verkaufen. Zusätzlich halte ich um 11:30 einen Vortrag über Foto-Webcomics, den ich so ähnlich in Erlangen gehalten habe. Und als Highlight wird Sascha diesmal sein Live-Shooting mit anschließender Effekt-Bearbeitung anbieten, dass er schon im September auf dem Kunstmarkt in Ludwigsfelde angeboten hat.

Es gibt also einiges zu sehen, und wir freuen uns über jede(n), der/die vorbeikommt, uns besucht, und uns vielleicht sogar ein bisschen hilft!

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Crowd replication

Wer von Euch mit der Produktion von (low budget-)Filmen zu tun hat, kennt das vielleicht: Man braucht eine Szene mit vielen Darstellern, hat aber weder ausreichend Geld noch Ressourcen dafür, eine Masse von Statisten vor die Kamera zu bekommen. Verschärfend kommt hinzu, wenn man einen Film produziert, der Kostümierung erfordert. Mit dem Problem sah sich z.B.: schon Stanley Kubrick bei der Produktion von Spartakus konfrontiert.

Eine Technik, die schon im prä-digitalen Zeitalter entwickelt wurde, und die auch heute mitunter noch eingesetzt wird: Crowd Replication. Man nimmt eine kleine Menge von Darstellern (so viele, wie man in die Finger bekommt), platziert sie an verschiedenen Stellen, nimmt das mehrfach auf, und kombiniert die Einzelbilder anschließend zu einer Gesamtszene.

Für Eridani habe ich beim Ende von Band 3 etwas Ähnliches gemacht. Aber nicht mit realen Darstellern, sondern mit den virtuellen ‚Komparsen‘ von Skyrim. Skyrim hat eine ziemlich mächtige Konsolensteuerung, die es einem erlaubt, Gegenstände und Charaktere zu platzieren und ihr Verhalten zu steuern. Und da einige von ihnen düster genug für unsere Eridani-Versuchten aussehen, habe ich eine Crowd Replication der anderen Art versucht: 50 böse Magier und Waldläufer, friedlich vereint vor einem Tempeleingang.

crowd 1

Für die Nahaufnahmen nehmen wir natürlich weiter unsere menschlichen Darsteller, aber für Hintergründe und Totalen sind die Ergebnisse nicht schlecht. Das Arrangement meiner ‚Darsteller‘ war etwas frickelig, da sie die Angewohnheit haben, wegzulaufen oder sich gegenseitig anzugreifen :-) Aber jetzt steht die Meute, sieht schick aus, und läßt sich geduldig shooten.

crowd 2

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Geschoss-Design

Man muß ja nicht nur die großen Dinge entwerfen, sondern auch die kleinen. In diesem Fall: Energie-Geschosse. Ich habe mir mal eine Geschoss-Vorlage gebastelt, die ich in verschiedenen Farben schon mehrmals verwendet habe, aber damit nicht alle Geschosse immer gleich aussehen, war mal was Neues fällig. Etwas, das nicht in die Kategorie ‚Energiestrahl‘, sondern eher ‚Energiekugel‘ fällt.

photoshop

Zur Abwechslung ist das Geschoss mal wieder eine reine 2D-Konstruktion in Photoshop: 2 Ellipsen, verschiedene Effektfilter, und der Wischfinger für mehr Bewegungsdynamik und verschiedene Varianten. Ich finde, das Ergebnis sieht nicht so schlecht aus, wenn man den überschaubaren Arbeitsaufwand berücksichtigt. Auf jeden Fall das perfekte Geschoss für den Energiewerfer der Faust!

Werfer

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Projekt Rüstungsbau II: wie beginnen?

Eine Rüstung aus Schaumplatten also. Diese Dinger mit einem Puzzle-Rand, die man zu großen Flächen kombinieren kann, Gibt’s auch in bunt für Kinder, aber bei eBay, amazon & co gibt’s zum Glück schwarze. Ich hatte sowas schon mal aus den Resten einer Isomatte probiert, aber das Ergebnis war nicht überzeugend. Das Isomatten-Material ist gummiartig, formstabil und will immer in seine ursprüngliche Form zurückkehren. Das Ergebnis sah so sehr nach dem Marshmallow-Mann aus, dass wir den Versuch nach dem ersten Teil abgebrochen haben.

Beine

Das Material der Bodenplatten ist anders, steifer, aber genauso formstabil. Laut Tuturial lassen sic die Teile mit Heißluft dauerhaft verformen (‚Molden‘), was aber nur bei bestimmten Kunststoffen funktioniert. Na, mal sehen!

Da ich kein Schnittmuster habe und auch keine Idee, wie ich eins am PC entwerfen sollte (dafür fehlen mir Erfahrung und das Gefühl für die menschliche Anatomie), habe ich mich entschieden, Prototypen aus Pappe zu bauen. An den Prototypen wird solange herumgeschnippelt, bis sie passen (und cool aussehen), und dann sollen sie als Schnittschablone für die Fertigung der echten Teile verwendet werden.

Ich fange mit was Einfachem an: die Gesichtsmaske. Als Träger dient eine JasonEishockey-Maske, spottbillig im Kostümversand zu haben.

Gesichtsmaske

Die Papp-Vorlage ist ziemlich schnell entworfen und besteht nur aus einem Stück.

Schablone

Das Molden mit einem Heißluftgebläse braucht seine Zeit und mehrere energische Formversuche, da das Material ziemlich zäh ist, aber irgendwann kommt es in seine neue Form und bleibt auch da.

Molden

Mit der Heißklebe-Pistole lässt sich das teil problemlos auf der Maske befestigen; das Ganze hat (ungewollt) einen gewissen ‚Kreuzritter‘-Look angenommen, der mir aber ganz gut gefällt.

Maske gekelbt

Mit Heißkleber und Moosgummi-Streifen lassen sich problemlos ein paar Applikationen aufbringen, und das ganze läuft so gut, dass ich mir gleich noch die Unterarm-Schienen vornehme. Um dem ganzen einen ‚echteren‘ Look zu geben, werden die Teile anschließend mit einer dünnen Schicht mattschwarz und mattsilber lackiert. Da ich beim Basteln langsam richtig in Fahrt komme, wird auch gleich noch ein selten benutzter Skater-Helm zum Scout-Helm umgearbeitet und lackiert.

Lackieren

Das war ziemlich ergiebig und seehr befriedigend; im nächsten Teil kommt mit der Oberkörper-Rüstung ein anspruchsvolleres Teil an die Reihe.

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