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Archiv für November 2014

Projekt: Rüstungsbau III: der Körper

Die Brust-Schulterregion ist eine größere Herausforderung, und leider habe ich im Netz keine vergleichbare Bauanleitung gefunden; es muß also ein Eigen-Entwurf werden. Deshalb teste ich als Erstes mal die Geometrie mit einer ausgemusterten Action-Puppe von Patrick :-)

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Ist schon ganz schick, aber die Schulterregion müsste über 2 Achsen gebogen werden, was eigentlich nicht geht (genauso wenig wie bei einem Blatt Papier). Wenn man das Material nur über eine Achse biegt, sind die Schultern nicht abgewinkelt, sondern parallel zueinander, was der Rüstung einen American-Football-Look verleihen würde.

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So geht’s: auf den Schultern ein paar Stücken herausschneiden, und die Teile innen mit Faserstreifen und Heißkleber verbinden. Klappt, aber dafür gibt es außen auf den Schultern hässliche Spalte, die ich mit einer Schicht Moosgummi kaschieren werden müssen.

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Sieht schon cool aus, aber es fehlt was: ein Kragen. Ohne den Kragen ragt der Hals lang und gänseartig heraus, was zum Einen bescheuert aussieht, und zum anderen bei einer realen Rüstung unlogisch wäre: einen ein solch empfindlichen Bereich wie Hals und Nacken ungeschützt lassen.

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Was sich als verdammt kompliziert herausstellt, ist das korrekte Einkleben des Kragens (schwer zu fixieren), aber mit Hilfe von Tape und vieel Heißkleber gelingt das Manöver. Sieht sehr geil aus, aber dafür hat der Kragen hinten leider eine häßliche breite Klebekante. Da muß noch was passieren.

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Beim weiteren Design des weiteren Oberkörpers lasse ich mich (ich muß es zugeben) ein bisschen von Iron Man inspirieren lassen: mehrere ineinandergeschobene Segmente zwischen Brust und Hüfte.

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Die Oberarme sind im Gegensatz dazu wieder ziemlich einfach – 2 röhrenartige Segmente, die leicht angeschrägt miteinander verklebt werden.

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Irgendwann zwischendurch fällt mir auch eine Lösung für die häßlichen Spalte ein: schwarzes Fugen-Silikon aus dem Baumarkt.

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Läuft!

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Bis zur Hüfte kann man die Segmente direkt miteinander verkleben, aber ab da wird’s kompliziert: da die Träger ja unterschiedlich groß (und dick) sein werden, muß der Bereich zwischen Bauch und Hüfte größenverstellbar sein. Meine erste Lösung (die sich später als untauglich herausstellen wird): Klettstreifen, von innen in die Segmente geklebt, mit denen man den Abstand regeln kann.

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Naja, wird doch. Der Preis: etliche Stunden Arbeit und etliche Brandblasen vom Heißkleber. Aber die Befriedigung, zu sehen, wie so ein Bauprojekt langsam Gestalt annimmt, und wirklich cool auszusehen verspricht, die überwiegt!

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Im letzten Teil der kleinen Reihe gibt’s noch ein bisschen was über die Lösung des Klettstreifen-Problems und Lackierung, sowie Bilder vom ersten Einsatz.

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Lückenfüller

Im Laufe der Zeit haben wir ja schon so einige Shootings für Eridani gemacht, und dabei eine ganze Masse an Bildmaterial gewonnen (aktuell: 22 Shootings, 6576 Bilder). Neben den eigentlichen Akteuren nehme ich gerne auch mal Bilder aus diesem Pool, um den Hintergrund ein wenig aufzufüllen. Damit die Szene nicht so leer wirkt. Mit Bildern, die eigentlich in einem anderen Zusammenhang entstanden sind Wie z.B. hier:

Brückenszene

Zum Glück glättet der Comic-Filter einiges weg. Andererseits wäre das Bild dann irgendwie – lustiger:

lückenfüller

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Introducing: Hotte aka ‚Der Hohepriester‘

Da ich momentan mein Unter-der-Woche-Dasein hauptsächlich in Bonn friste, sind meine Besuche in meiner geliebten dienstäglichen Pub-Runde leider ziemlich dünn gesät. An einem Abend im Oktober hatte ich’s endlich mal wieder geschafft, und neben dem schönen Abend unter Freunden hatte das noch einen weiteren Vorteil: eine (unerwarteten) Rollenbesetzung. Es gibt da nämlich am Ende von Band 3 einen Hohepriester, der einen kurzen, aber imposanten Auftritt haben soll. Und für den konnten wir an dem Abend die ideale Person casten: Hotte.

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Gleich am darauffolgenden Samstag haben wir ein spontan angesetztes Foto-Shooting auf die Beine gestellt, und das Ergebnis hat mich sehr überzeugt. Hotte ist ein Naturtalent und für seinen kurzen Auftritt fast eine Verschwendung; die Rolle des verseuchten Hohepriesters hat er perfekt ausgefüllt (ich staune immer darüber, was Leute ohne schauspielerischen Hintergrund mitunter so auf die Beine stellen können).

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Jedenfalls habe ich mit Hotte genau das bekommen, was ich mir gewünscht hatte: einen imposanten Auftritt. Und ein schnelles Ende.

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Schade eigentlich.

PS: ein paar Eindrücke vom Shooting findet Ihr hier.

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