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Archiv für Oktober 2015

Bio/Synth 8500

Meine Kette an Dienstreisen reißt gerade nicht ab. Flensburg, Bonn, Flensburg – zwischendurch mal ein paar Tage daheim… so wird das schwierig mit den Foto-Shootings, zumal an den Wochenenden meine Liebsten Priorität genießen. Meine beste Chance, Eridani voranzubringen, ist im Moment die 3D-Modellierung der Gegenstände und Szenen, die wir noch brauchen.   Eines davon ist jetzt fertig geworden: der Bio/Synth 8500™ Eine Maschine, mit der man organische Verbindungen von Aminosäuren bis hin zu Lebewesen synthetisieren kann (Achtung Spoiler: das spielt eine Rolle bei der Bekämpfung der Seuche).   Wie sieht so eine Maschine aus?   Ich hatte erst ein ziemlich konservatives Design entworfen – irgendein Kasten, aus dem ein paar Schläuche herausschauen – war damit aber nicht so recht zufrieden. Es sollte irgendwie dynamischer werden, und nach einigem Herumprobieren bin ich schließlich auf ein Triebwerk-artiges Design gekommen.   synth2   Es sollte von innen leuchten, und die korrekte Berechnung von Streulicht ist mit blender immer eine rechenintensive Angelegenheit – auf dem Laptop kann das Rendering in halbwegs guter Qualität schon mal 2 oder mehr Stunden dauern. Deshalb mache ich in solchen Fällen Vorschaubilder in mieser Qualität, die zwar arg verrauscht sind, aber einen Eindruck der Lichtverteilung geben.   reul1   Die Texturen machen natürlich auch noch eine Menge aus, und im Post Processing kommt noch der Glow obendrauf. So sieht dann ein fertiges 2-Stunden-Render-Bild aus:   result6_s   Und wenn Ihr mich jetzt fragt, was das Ding denn nun jetzt nun genau macht und wie es funktioniert: hey, ich bin kein Ingenieur! Schon gar nicht für Bio-Synthesizer.   result7

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Storyboarding – immer wenn’s dramatisch wird

Bei der Erarbeitung des Comics haben wir ja schon mehrfach festgestellt, dass man die Foto-Shootings ein Stück weit auch ohne detailliertes Skript durchführen kann. Es genügt in der Regel, grob zu wissen, welche Szene wir gerade schießen, und was in etwa darin vorkommt. Der Rest ist Improvisation und Variation (‚probier jetzt nochmal *das* aus‘). Für actionreiche Szenen genügt das nicht, da muss jede Einstellung sitzen, um eine glaubhafte und logische Performance mit dramatischen Bildern hinzubekommen.

 

Deshalb haben wir schon mehrmals mit der Technik der Foto-Storyboards gearbeitet. Ist immer etwas mehr Aufwand, lohnt sich aber.

IMG_8069

Jetzt war es mal wieder soweit. Die wichtigsten Einstellungen für die dramatischen und actionreichen Szenen von Band 4 sind im Kasten. Wie man sieht, haben wir bei diesen Shootings immer besonders viel Freude.

IMG_8116 Um nicht zu viel von der Handlung zu spoilern, haben wir aber lieber die Namen unkenntlich gemacht :-) IMG_8044 Und auch wenn es nicht so aussieht: die Bilder gehören zu zwei unterschiedlichen Szenen.

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Face/Off

Neulich habe ich ja erzählt, wie wir Arne nachträglich einen Bart verpassen. Diesmal gehen wir einen Schritt weiter: einer unserer Darsteller verliert sein Gesicht.

face1

Wir haben ja schon eine ganze Reihe an Darstellern, aber was man in einer lebendigen Geschichte trotzdem immer mal wieder braucht, sind Komparsen – Gesichter im Hintergrund, die nicht viel zur Handlung beisteuern, aber die mit dabei sind und die Szene lebendig machen. Jedes Gesicht im Hintergrund durch einen eigenen Darsteller zu besetzen, sprengt aber unseren Rahmen. Und deshalb habe ich ein bisschen experimentiert.

face0

Dieser Herr ist ein frei verfügbares 3D-Objekt. Es gibt ihn nur als Kopf, aber das genügt für einige einfache Hintergrund-Posen. Den restlichen Körper holen wir uns aus unserem Bilder-Pool, und entfernen das Gesicht (sorry Max!).

face3

Kombiniert sieht das dann so aus:

face4

Und wer jetzt denkt, dass wir Max ungerecht behandeln, weil wir sein Gesicht entfernen, und nur seinen Körper behalten: keine Sorge. Er bekommt seinen Auftritt auch in vollständiger Gestalt.

Max

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Déjà-vus sind Fehler in der Matrix…

Da denkt man immer, man ist so originell.   Beim Schreiben von Eridani ist mir natürlich klar, dass ich automatisch diverse Referenzen in die Geschichte einbaue, mehr oder weniger unbewusst, auf Filme, Bücher oder Comics, die ich in der Vergangenheit mal gelesen oder gesehen habe. Das ist leider so, und ich bin nicht der Einzige, dem das so geht. Nur selten gelingt es einem Autor, das zu durchbrechen und etwas wirklich Neues zu erschaffen. So weit, so klar.   Aber ich dachte, wenigstens die Location unserer Geschichte ist innovativ, wenigstens die ist nicht so abgenutzt wie andere Science-Fiction-Locations (wie z.B. der Mars). Und dann, gestern Abend auf dem Sofa:   Buch   Ich habe dieses Buch schon mal gelesen, vor ein paar Jahren, und ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, dass Epsilon Eridani dort auftaucht. Aber offenbar hat der Name einen Weg durch mein Unterbewusstsein in meine Geschichte gefunden, und mir das als Innovation verkauft.   Naja, wenigstens die Geschichte ist eine andere…  

Das Buch ist übrigens ‚Chasm City‘ von Alastair Reynolds, Teil des 4-bändigen Inhibitor-Zyklus (amazon-Link). Absolut empfehlenswert für Fans anspruchsvoller und innovativer (diesmal wirklich!) Science Fiction!    

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Bastel-Workshop im Oktober

Wie in der letzten Newsletter angekündigt, wollten wir noch im September einen Bastel-Workshop für den neuen Band veranstalten. Das haben wir verfehlt, aber nur knapp: es ist Samstag, der 3.10. geworden.

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Von den vergangenen Aktionen ist soviel Bastelzeug vorhanden, dass ich eine komplette Kindergartengruppe eine Woche lang beschäftigen könnte, und ich hatte noch zusätzliches Material bestellt – Stoffe, einen Overall, einen Kittel. Wir waren also versorgt, Birgitt hat ihre Nähmaschine beigesteuert, Sascha seine Kamera-Ausrüstung, und Mascha hat uns zusätzlich bekocht und bebacken (einen ganz herzlichen Dank dafür!)

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Die Ausbeute hat sich gelohnt: – Overall im Aashwaasaan-Stil – Wissenschaftler-Montur – Kombinierbare Kleidung der Zion-Überlebenden – Augenklappe (mal wieder) – Handschellen Dann kann es ja mit den Shootings weitergehen!

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Hier findet Ihr ein paar weitere Eindrücke.

Vielen Dank an die fleißigen Teilnehmer/-innen: Mascha, Birgitt, Ollie, Sascha!

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