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Autorenarchiv

Bio/Synth 8500

Meine Kette an Dienstreisen reißt gerade nicht ab. Flensburg, Bonn, Flensburg – zwischendurch mal ein paar Tage daheim… so wird das schwierig mit den Foto-Shootings, zumal an den Wochenenden meine Liebsten Priorität genießen. Meine beste Chance, Eridani voranzubringen, ist im Moment die 3D-Modellierung der Gegenstände und Szenen, die wir noch brauchen.   Eines davon ist jetzt fertig geworden: der Bio/Synth 8500™ Eine Maschine, mit der man organische Verbindungen von Aminosäuren bis hin zu Lebewesen synthetisieren kann (Achtung Spoiler: das spielt eine Rolle bei der Bekämpfung der Seuche).   Wie sieht so eine Maschine aus?   Ich hatte erst ein ziemlich konservatives Design entworfen – irgendein Kasten, aus dem ein paar Schläuche herausschauen – war damit aber nicht so recht zufrieden. Es sollte irgendwie dynamischer werden, und nach einigem Herumprobieren bin ich schließlich auf ein Triebwerk-artiges Design gekommen.   synth2   Es sollte von innen leuchten, und die korrekte Berechnung von Streulicht ist mit blender immer eine rechenintensive Angelegenheit – auf dem Laptop kann das Rendering in halbwegs guter Qualität schon mal 2 oder mehr Stunden dauern. Deshalb mache ich in solchen Fällen Vorschaubilder in mieser Qualität, die zwar arg verrauscht sind, aber einen Eindruck der Lichtverteilung geben.   reul1   Die Texturen machen natürlich auch noch eine Menge aus, und im Post Processing kommt noch der Glow obendrauf. So sieht dann ein fertiges 2-Stunden-Render-Bild aus:   result6_s   Und wenn Ihr mich jetzt fragt, was das Ding denn nun jetzt nun genau macht und wie es funktioniert: hey, ich bin kein Ingenieur! Schon gar nicht für Bio-Synthesizer.   result7

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Storyboarding – immer wenn’s dramatisch wird

Bei der Erarbeitung des Comics haben wir ja schon mehrfach festgestellt, dass man die Foto-Shootings ein Stück weit auch ohne detailliertes Skript durchführen kann. Es genügt in der Regel, grob zu wissen, welche Szene wir gerade schießen, und was in etwa darin vorkommt. Der Rest ist Improvisation und Variation (‚probier jetzt nochmal *das* aus‘). Für actionreiche Szenen genügt das nicht, da muss jede Einstellung sitzen, um eine glaubhafte und logische Performance mit dramatischen Bildern hinzubekommen.

 

Deshalb haben wir schon mehrmals mit der Technik der Foto-Storyboards gearbeitet. Ist immer etwas mehr Aufwand, lohnt sich aber.

IMG_8069

Jetzt war es mal wieder soweit. Die wichtigsten Einstellungen für die dramatischen und actionreichen Szenen von Band 4 sind im Kasten. Wie man sieht, haben wir bei diesen Shootings immer besonders viel Freude.

IMG_8116 Um nicht zu viel von der Handlung zu spoilern, haben wir aber lieber die Namen unkenntlich gemacht :-) IMG_8044 Und auch wenn es nicht so aussieht: die Bilder gehören zu zwei unterschiedlichen Szenen.

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Face/Off

Neulich habe ich ja erzählt, wie wir Arne nachträglich einen Bart verpassen. Diesmal gehen wir einen Schritt weiter: einer unserer Darsteller verliert sein Gesicht.

face1

Wir haben ja schon eine ganze Reihe an Darstellern, aber was man in einer lebendigen Geschichte trotzdem immer mal wieder braucht, sind Komparsen – Gesichter im Hintergrund, die nicht viel zur Handlung beisteuern, aber die mit dabei sind und die Szene lebendig machen. Jedes Gesicht im Hintergrund durch einen eigenen Darsteller zu besetzen, sprengt aber unseren Rahmen. Und deshalb habe ich ein bisschen experimentiert.

face0

Dieser Herr ist ein frei verfügbares 3D-Objekt. Es gibt ihn nur als Kopf, aber das genügt für einige einfache Hintergrund-Posen. Den restlichen Körper holen wir uns aus unserem Bilder-Pool, und entfernen das Gesicht (sorry Max!).

face3

Kombiniert sieht das dann so aus:

face4

Und wer jetzt denkt, dass wir Max ungerecht behandeln, weil wir sein Gesicht entfernen, und nur seinen Körper behalten: keine Sorge. Er bekommt seinen Auftritt auch in vollständiger Gestalt.

Max

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Déjà-vus sind Fehler in der Matrix…

Da denkt man immer, man ist so originell.   Beim Schreiben von Eridani ist mir natürlich klar, dass ich automatisch diverse Referenzen in die Geschichte einbaue, mehr oder weniger unbewusst, auf Filme, Bücher oder Comics, die ich in der Vergangenheit mal gelesen oder gesehen habe. Das ist leider so, und ich bin nicht der Einzige, dem das so geht. Nur selten gelingt es einem Autor, das zu durchbrechen und etwas wirklich Neues zu erschaffen. So weit, so klar.   Aber ich dachte, wenigstens die Location unserer Geschichte ist innovativ, wenigstens die ist nicht so abgenutzt wie andere Science-Fiction-Locations (wie z.B. der Mars). Und dann, gestern Abend auf dem Sofa:   Buch   Ich habe dieses Buch schon mal gelesen, vor ein paar Jahren, und ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, dass Epsilon Eridani dort auftaucht. Aber offenbar hat der Name einen Weg durch mein Unterbewusstsein in meine Geschichte gefunden, und mir das als Innovation verkauft.   Naja, wenigstens die Geschichte ist eine andere…  

Das Buch ist übrigens ‚Chasm City‘ von Alastair Reynolds, Teil des 4-bändigen Inhibitor-Zyklus (amazon-Link). Absolut empfehlenswert für Fans anspruchsvoller und innovativer (diesmal wirklich!) Science Fiction!    

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Bastel-Workshop im Oktober

Wie in der letzten Newsletter angekündigt, wollten wir noch im September einen Bastel-Workshop für den neuen Band veranstalten. Das haben wir verfehlt, aber nur knapp: es ist Samstag, der 3.10. geworden.

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Von den vergangenen Aktionen ist soviel Bastelzeug vorhanden, dass ich eine komplette Kindergartengruppe eine Woche lang beschäftigen könnte, und ich hatte noch zusätzliches Material bestellt – Stoffe, einen Overall, einen Kittel. Wir waren also versorgt, Birgitt hat ihre Nähmaschine beigesteuert, Sascha seine Kamera-Ausrüstung, und Mascha hat uns zusätzlich bekocht und bebacken (einen ganz herzlichen Dank dafür!)

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Die Ausbeute hat sich gelohnt: – Overall im Aashwaasaan-Stil – Wissenschaftler-Montur – Kombinierbare Kleidung der Zion-Überlebenden – Augenklappe (mal wieder) – Handschellen Dann kann es ja mit den Shootings weitergehen!

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Hier findet Ihr ein paar weitere Eindrücke.

Vielen Dank an die fleißigen Teilnehmer/-innen: Mascha, Birgitt, Ollie, Sascha!

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Sooo’n Bart!

Wie Ihr mitbekommen habt, war das Projekt ja eine Zeitlang im Kälteschlaf, und das letzte Shooting mit Arne, der ganz am Ende des letzten Bandes auftaucht, ist schon entsprechend lange her. Die Handlung von Band vier wird direkt an den dritten Band anschließen. Als Leser würde man also erwarten, dass sich die Figuren äußerlich nicht innerhalb weniger Minuten verändern.

Auch bei Serien, bei denen die Staffeln handlungsmäßig direkt aneinander anschließen, aber zwischen den Dreharbeiten in Wirklichkeit mehrere Monate liegen, geht man natürlich davon aus, dass die Darsteller äußerlich unverändert bleiben (eine ziemliche Herausforderung für Serien-Macher, insbesondere bei jugendlichen Darstellern).

OK, das Jugendlichen-Problem haben wir zu Glück nicht (außer bei LISA, aber dazu später mehr), aber: Arne hat inzwischen einen Bart. Und ist auch nicht bereit, den für das Projekt zu opfern. 😉

2015-09-11 Arne schräger Blick

Am Ende von Band 3 war er noch bartlos.

ende_band4

Der Bart an sich ist ja cool, und passt zum Glück auch zur Rolle (als Besatzungsmitglied der Aashwaasaan wäre das schwieriger geworden). Und zum Glück gibt’s im dritten Band ja nur wenige Bilder von ihm. Da wir den Bart also für Band vier nicht entfernen können (und wollen), müssen wir ihn in Band drei nachträglich hinzufügen.

Bart1

Beim ersten Shooting für den neuen Band hat Sascha Arnes Bart deshalb aus verschiedenen Richtungen fotografiert….

Bart2

… ich habe ihn in Photoshop freigestellt…

bart-composit

… et voilà! Zum Glück ist Band 3 noch nicht gedruckt – dann müssen wir nur bei Gelegenheit die Bilder auf der Website austauschen. Und hoffen, dass er sich den Bart nicht wieder abnimmt.

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3D-Modellierung: Buggy-Innenraum

Für den vierten Band brauchen wir einige Locations, für die ich in meinem bestehenden Bilderpool nichts passendes gefunden habe. Zur Erinnerung: ich verwende als Rohmaterial Screenshots aus Computerspielen, vor Allem Mass Effect 2. Im Laufe der Zeit habe ich meine Skills mit 3D-Modellierung nach und nach verbessert, und auch wenn ich weit davon entfernt bin, mich 3D-Profi nennen zu können, werden die Ergebnisse doch besser.   Das erste 3D-Projekt für Band 4: der Innenraum eines militärischen Buggys.   Das ist er von außen: buggy   Im Inneren findet eine Dialogszene zwischen Mark, Olga und einigen Soldaten von Bucks Einheit statt; wir brauchen also nicht den ganzen Innenraum, sondern im Wesentlichen einen Sitzbereich mit Innenschleuse.   Das ist das vorläufige Modell Modell in blender: Buggy-Innenraum Ich habe das erste Mal konsequent den Array-Modifier von blender eingesetzt, um wiederkehrende Strukturen (Sitze, Griffe etc.) zu erzeugen.     Und das ist das erste Rendering (noch ohne Texturen): Innenraum-prerender Mit Texturierung und ein paar Detail-Verbesserungen sieht das Ergebnis so aus: Innenraum-render Das sieht schon garnicht so schlecht aus, und die Renderzeiten liegen mit ca 15 min pro Bild im Rahmen (das hängt von Lichtquellen, Spiegelungen, Geometrie und Vielem mehr ab. Renderzeiten von mehreren Stunden pro Bild sind nichts ungewöhnliches)

Nur die beiden Metallröhren rechts sind noch ziemlich rudimentär, aber für heute lasse ich es gut sein, und nehme mir das beim nächsten Mal vor.

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Mech-Legion Composit

Man soll sich ja nicht selbst loben, aber die Rüstung von Arnes (sorry: Bucks) Kampftruppe Legion Muerte Mecanica ist mir gut gelungen. An Leuten, die eine bessere Figur als ich haben, sieht sie wirklich stylisch aus.

Das ist uns nochmal nach unserem letzten Shooting aufgefallen. Dadurch, dass wir zwei verschiedene Helme sowie ein bisschen Equipment (z.B. Granatengurt) zur Verfügung haben, kann man darüber hinaus mit derselben Grundrüstung unterschiedliche Truppenteile darstellen.

Sascha hat sich davon inspirieren lassen, und hat aus den Bildern des letzten Shootings ein phantastisches Composit gebastelt. Das möchte ich Euch nicht vorenthalten (Klick zum Vergrößern):   Arnes Army  

Überhaupt lohnt sich der Besuch auf seiner Website immer mal wieder, um sich seine neuesten Arbeiten anzusehen.

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Ein neuer Rekrut

Im Sommer, noch kurz vor den Ferien, haben wir zum Warmwerden ein Shooting durchgeführt – das Erste seit Langem. Zu Einen mit Arne, einem unserer Haupt-Charaktere im kommenden Band, und zum anderen mit Jonas, unserem neuen Darsteller, der im vierten Band als Fähnrich der Aashwaasaan erscheinen wird. Er wird demnächst 18, und ist damit unser jüngstes Besatzungsmitglied. Ist aber auch ganz gut, wenn nicht immer nur die alten Säcke vor der Kamera stehen.   Jonas

Herzlich Willkommen an Bord!

  Dass der Dienst an Bord der Aashwaasaan kein Zuckerschlecken ist, musste er allerdings auch schnell erfahren :-)   Shooting  

Der Junge Mann in der Rüstung ist übrigens mein Sohn Patrick. Wer ihn nicht persönlich nicht kennt (oder ihn eine Weile nicht gesehen hat), hätte ihn wahrscheinlich nicht erkannt, aber er hatte im ersten Band eine kleine, tragische Rolle als einer der zwei Söhne von Pearl Rothschild.   Patrick   Dadurch, dass er so groß geworden ist (die Rüstung passt so, als hätte ich sie für ihn gebaut. Was nicht der Fall ist), und dass er so lange Haare hat, eröffnen sich für den Comic neue Möglichkeiten. Mit ein wenig Maskerade kann er gut als neuer Charakter durchgehen.   Weitere Eindrücke vom Shooting findet Ihr hier.    

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Winterschlaf vorüber!

Ist schon ziemlich lange her, der letzte Post hier. Das lag daran, dass wir nach Fertigstellung von Band 3 erstmal eine Pause gebraucht haben, aus künstlerischen und praktischen Gründen. Künstlerisch, weil das Skript für den vierten Band von umfangreich überarbeitet werden musste (dazu später mal mehr), und praktisch, weil in meinem Brotberuf ein langer und anstrengender (trotzdem spannender und letzlich erfolgreicher) Projektabschluss anstand, der mir viele Reisen nach Bonn beschert hat, und der meine Kapazitäten ausreichend gebunden hat. Und dann waren da auch noch die Sommerferien und eine Reise nach Istrien.   Mit einem Wort: Eridani war seit dem Frühjahr im Winterschlaf (eher: Sommerschlaf. Wenn es so etwas gäbe).   Winterschlaf 1   Aber das soll sich jetzt ändern: mein Projektgeschäft ist wieder im ruhigeren Fahrwasser, der Urlaub ist vorbei, und die Ideen für Band 4 sind reif genug, um loslegen zu können. Wir werden Euch also ab jetzt wieder mit News zum Projektfortschritt versorgen, und freuen uns wie bisher über Interesse, Feedback, Unterstützung und Mitarbeit!   Ein paar konkrete Aktivitäten gibt es schon, über die wir Euch in Kürze informieren werden.   Und ich freue mich darauf, dass die Besatzung der Aashwaasaan schon bald wieder auf ihrer gewohnten Betriebstemperatur sein wird.   Winterschlaf 2

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