Loading images...

Crowd replication

Wer von Euch mit der Produktion von (low budget-)Filmen zu tun hat, kennt das vielleicht: Man braucht eine Szene mit vielen Darstellern, hat aber weder ausreichend Geld noch Ressourcen dafür, eine Masse von Statisten vor die Kamera zu bekommen. Verschärfend kommt hinzu, wenn man einen Film produziert, der Kostümierung erfordert. Mit dem Problem sah sich z.B.: schon Stanley Kubrick bei der Produktion von Spartakus konfrontiert.

Eine Technik, die schon im prä-digitalen Zeitalter entwickelt wurde, und die auch heute mitunter noch eingesetzt wird: Crowd Replication. Man nimmt eine kleine Menge von Darstellern (so viele, wie man in die Finger bekommt), platziert sie an verschiedenen Stellen, nimmt das mehrfach auf, und kombiniert die Einzelbilder anschließend zu einer Gesamtszene.

Für Eridani habe ich beim Ende von Band 3 etwas Ähnliches gemacht. Aber nicht mit realen Darstellern, sondern mit den virtuellen ‚Komparsen‘ von Skyrim. Skyrim hat eine ziemlich mächtige Konsolensteuerung, die es einem erlaubt, Gegenstände und Charaktere zu platzieren und ihr Verhalten zu steuern. Und da einige von ihnen düster genug für unsere Eridani-Versuchten aussehen, habe ich eine Crowd Replication der anderen Art versucht: 50 böse Magier und Waldläufer, friedlich vereint vor einem Tempeleingang.

crowd 1

Für die Nahaufnahmen nehmen wir natürlich weiter unsere menschlichen Darsteller, aber für Hintergründe und Totalen sind die Ergebnisse nicht schlecht. Das Arrangement meiner ‚Darsteller‘ war etwas frickelig, da sie die Angewohnheit haben, wegzulaufen oder sich gegenseitig anzugreifen :-)
Aber jetzt steht die Meute, sieht schick aus, und läßt sich geduldig shooten.

crowd 2

Kommentieren