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Déjà-vus sind Fehler in der Matrix…

Da denkt man immer, man ist so originell.
 
Beim Schreiben von Eridani ist mir natürlich klar, dass ich automatisch diverse Referenzen in die Geschichte einbaue, mehr oder weniger unbewusst, auf Filme, Bücher oder Comics, die ich in der Vergangenheit mal gelesen oder gesehen habe. Das ist leider so, und ich bin nicht der Einzige, dem das so geht. Nur selten gelingt es einem Autor, das zu durchbrechen und etwas wirklich Neues zu erschaffen. So weit, so klar.
 
Aber ich dachte, wenigstens die Location unserer Geschichte ist innovativ, wenigstens die ist nicht so abgenutzt wie andere Science-Fiction-Locations (wie z.B. der Mars). Und dann, gestern Abend auf dem Sofa:
 
Buch
 
Ich habe dieses Buch schon mal gelesen, vor ein paar Jahren, und ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, dass Epsilon Eridani dort auftaucht. Aber offenbar hat der Name einen Weg durch mein Unterbewusstsein in meine Geschichte gefunden, und mir das als Innovation verkauft.
 
Naja, wenigstens die Geschichte ist eine andere…
 

Das Buch ist übrigens ‚Chasm City‘ von Alastair Reynolds, Teil des 4-bändigen Inhibitor-Zyklus (amazon-Link). Absolut empfehlenswert für Fans anspruchsvoller und innovativer (diesmal wirklich!) Science Fiction!
 
 

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