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Projekt: Rüstungsbau IV: das Ende

Vierter und letzter Teil der kleinen Rüstungsbau-Artikelreihe (siehe auch hier, hier und hier).

Den Bau von Oberarmen, Beinen und Füßen erspare ich Euch: das Prinzip bleibt dasselbe wie beim Oberkörper; lediglich die Stiefel werden aus Faulheit als Überzieher über die Springerstiefel, die ich für den Comic angeschafft habe, realisiert.

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Als Problem stellen sich die Klettstreifen heraus, mit denen ich die variablen Teile zusammenhalten wollte: sie halten einfach fest nicht genug. Einmal tief einatmen, es macht ratsch, und die Rüstung reißt auseinander. Außerdem haften die trotz Heißkleber nicht besonders gut an den Schaumplatten und fangen schon nach kurzer Zeit an, sich abzulösen.

Die Alternative: Klippverschlüsse, wie man sie von Gurten o.Ä. kennt. Gibt’s zum Glück in verschiedenen Größen im Baumarkt.

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Letzter Schritt: Lackierung. Die Matten sind ja schon schwarz und sollen es auch bleiben (ich hatte kurz die Idee, der Rüstung eine Carmouflage-Lackierung zu verpassen, aber habe das zum Glück wieder verworfen), trotzdem sehen die Oberflächen lackiert besser aus. Alle Teile bekommen eine Grundierung aus schwarz mit ein bisschen Silber, um einen leicht metallischen Look zu erhalten. Zusätzlich gibt es in rot ein paar Markierungen, die etwas unordentlich ausgeführt werden, um den Abnutzungs-Eindruck einer echten Kampfrüstung zu verstärken.

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Als i-Tüpfelchen noch das Logo der Legion, den mechanisierten Totenkopf. Ausgedruckt und mit dem Cutter als Sprüh-Schablone ausgeschnitten.

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Fertig!

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Aufwand: ca 100€ Materialkosten, diverse Brandblasen vom Heißkleber, viele Arbeitsstunden. Aber dafür ein sehr befriedigendes Gefühl, und das Wissen, ein wirklich schönes Requisit für das restliche Projekt gewonnen zu haben.

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